4 Jul

Das Woodstock-Festival

Auf dem Woodstock-Festival kamen schätzungsweise 400.000 Menschen zusammen, um einem Konzert mit 32 verschiedenen Bands und Solokünstlern der Musikrichtungen Folk, Rock, Psychedelic Rock, Blues und Country beizuwohnen. Es gilt weltweit als Meilenstein und Ende der großen Hippiebewegung für Frieden. Das Festival stand unter dem Motto „Drei Tage voller Frieden und Musik“.

Obwohl die beiden Veranstalter Michael Lang und Artie Kornfeld mit 200.000 Besuchern gerechnet hatten, kamen schließlich über 400.000. Der Veranstaltungsort war das Gelände eines Milchbauers namens Max Yasgur in der Kleinstadt Bethel unweit der Stadt New York. Das Gelände wurde vom 15. bis 18. August 1969 von den Menschen besiedelt, die das Gefühl der Hippiebewegung teilen und leben wollten. Auf dem Woodstock-Festival waren viele Drogen wie Cannabis, LSD und Heroin im Umlauf. Dies sorgte dafür, dass von dem Glamour-Mythos, den das Woodstock-Festival besitzt, wohl nicht viel übriggeblieben ist.

Auch wirtschaftlich war das Festival eher ein Reinfall, da die Veranstalter insgesamt ein Minus von 100.000 Dollar machten, und die Versorgung von Essen und Trinken für so viele Besucher nicht ausgelegt war. Bob Dylan, der in der Nähe des Veranstaltungsorts wohnte und ursprünglich auf dem Festival auftreten wollte, trat doch nicht auf dem Festival auf, sondern flüchtete noch vor Beginn des Festivals zu seiner Familie nach New York City.

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